Zwölf eigene Anwendungen in sehr unterschiedlichen Reifegraden. Der Unterschied zwischen „läuft“, „Beta“ und „in Entwicklung“ bleibt auch hier stehen.
Zugang gibt es auf Einladung. Die Anwendungen sind unter ihren Adressen erreichbar, aber wer sie aufruft, sieht zunächst eine Vorstellungsseite. Hinein kommt nur, wer einen persönlichen Link bekommen hat – und der lässt sich einzeln wieder sperren. Wenn Sie eine davon ausprobieren möchten: kurz schreiben.
Eine Familie ist ein Netz. Zettel am Kühlschrank, Nachrichten zwischendurch, Absprachen, die jemand vergisst – D’App bringt das an einen Ort: Kalender, Aufgaben mit Punkten fürs Taschengeld, Einkaufslisten, Essensplan mit Abstimmung, Schule mit Hausaufgaben und Noten, ein Tagebuch mit eigener PIN, 17 Spiele mit Familienturnier und eine KI‑Hilfe. Für Familien jeder Form.
Das Tagebuch ist doppelt verschlüsselt, und die Tagebuch‑PIN können auch Eltern nicht zurücksetzen. Ein bequemer Eltern‑Notfallschlüssel wäre leicht zu bauen gewesen – er wurde bewusst nicht gebaut. Eltern können Einträge löschen, also einen leeren Neuanfang erzwingen, aber niemals lesen. Ein geschützter Raum ist nur dann einer, wenn er wirklich geschützt ist.
Ein digitales Stockbuch für Imker: Völker nach Standort, Inspektionen mit Bewertungsskalen, Ernte und Behandlungen mit den Feldern, die das Bestandsbuch verlangt, ein Bienen‑Wiki zu Krankheiten, Rassen, Bienenjahr und Recht, Meldepflichten je Bundesland, Fördercheck, Imkerwetter und eine selbst gezeichnete Flugradius‑Karte.
Das Entscheidende steht am Anfang: ohne Konto, ohne Netz, ohne fremden Dienst. Am Bienenstand ist oft kein Empfang – genau dafür ist die App gebaut. Sync, KI und Meldungen sind zuschaltbar und laufen dann auf dem eigenen Server. Der Server ist dumm: Er speichert und verhindert Überschreiben, zusammengeführt wird auf dem Gerät.
Buchhaltung für Kleinunternehmer nach § 19 UStG: Einnahmenüberschussrechnung, Belegkorb, Ausgangsrechnungen, Eingang von E‑Rechnungen, Auswertung nach Anlage EÜR und ein Export, den auch eine Prüferin lesen kann. Gebaut nach den GoBD – und zuerst für den eigenen Betrieb, bevor es jemand anderes bekommt.
Eine Buchung ist ein Ereignis, kein Formularinhalt. Korrigiert wird durch einen neuen Eintrag, storniert durch eine Gegenbuchung; die Funktion „Buchung ändern“ gibt es schlicht nicht. Das Journal wird nur angehängt und trägt eine Prüfsummenkette: Wer einen alten Eintrag verändert, zerreißt sie sichtbar. Aus derselben Eigenschaft folgt nebenbei, dass der Abgleich über mehrere Geräte ohne Konflikte auskommt.
Buchungen, Belege und Kunden liegen verschlüsselt. Im Klartext kennt der Server nur die Prüfsumme eines festgeschriebenen Monats, versehen mit seinem Zeitstempel. Damit lässt sich später beweisen, dass ein Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt existierte, ohne ihn jemandem zu zeigen.
Fristen, Umsatzgrenzen, Erfassungsfristen und die Regeln zum Eigenbeleg liegen als Daten mit Gültigkeitsdatum vor. Ändert der Gesetzgeber eine Zahl, ist das ein Eintrag und kein Umbau. Und weil Aufzeichnungen zehn Jahre aufbewahrt werden müssen, gibt es jederzeit den Vollexport in CSV, PDF, XML und Originalbelegen: Die Daten sollen die Software überleben.
Ein Haushaltsbuch für Privatleute – und für Freiberufler und Kleinunternehmer, die nebenher ein bisschen Geschäft mitführen wollen. Laufende Kosten, Raten, Einnahmen, dazu ein Ausgabenbuch mit Kategorie und Zahlungsart. Die Übersicht stellt das Geplante dem gegenüber, was tatsächlich abgeflossen ist – der Abstand zwischen beiden ist die eigentliche Auskunft.
Ein Umschalter im Kopf trennt privat und geschäftlich und wirkt auf alles: Übersicht, Kosten, Rückzahlungen, Ausgabenbuch. Jeder Eintrag gehört zu einem Buchkreis, und „beides“ zeigt sie nebeneinander.
Nicht zu verwechseln mit Kontor: Haushalten plant und verfolgt, wohin das Geld geht. Kontor führt die Bücher, die das Finanzamt sehen will. Wer beides braucht, benutzt beides – die Ausgabenliste lässt sich als CSV weiterreichen.
Mentor ist der Arbeitstitel für die Entwicklungsphase – wie der Name am Ende lautet, entscheidet sich später. Angefangen hat es als Lernkarten-App für die eigene Technikerprüfung: eigener Stoff, eigener Fortschritt, eigenes Wiki, offline in einer einzigen Datei.
Der Kern ist eine Entscheidung über die Ablage, nicht über die Oberfläche: Karten, Quizze, Prüfungsfragen und Zusammenfassungen werden aus der Wiki-Seite abgeleitet, nicht daneben gepflegt. Wer schon einmal einen Karteikartenstapel und ein Skript parallel aktuell halten wollte, weiß, warum. Ein Inhalt, viele Lernformen – von der verteilten Wiederholung über Lernpfade bis zur Prüfungssimulation.
Ein Kurator macht aus einem PDF Wiki-Seiten und Karten, ein Tutor erklärt auf dem passenden Niveau, ein Planer baut den Lernplan, ein Prüfer testet und bewertet. Alle vier arbeiten ausschließlich mit dem Kontext aus den eigenen Unterlagen: Sie bringen den eigenen Stoff bei und erfinden nichts dazu. Für eine Prüfungsvorbereitung ist ein Modell, das plausibel klingt und daneben liegt, schlimmer als gar keine Hilfe.
Die eigene Technikerprüfung: eigenes Material, eigener Fortschritt, eigenes Wiki. Der Stoff, an dem sich zeigt, ob die Methode trägt.
Mehr Fächer, größere Stoffmengen, echte Prüfungsvorbereitung über Monate statt über ein Wochenende.
Mandanten, Dozentenrollen, Kursverwaltung, Auswertung auf Gruppenebene. Der Kunde ist dann die Hochschule.
Jede Phase liefert für sich einen Nutzen und schlägt keine Tür zur nächsten zu. Das ist Absicht: So bleibt das Projekt auch dann etwas wert, wenn der große Bogen nie gespannt wird.
Sechs kleinere Anwendungen, die aus konkretem Bedarf entstanden sind – und deren Bausteine in die größeren Projekte zurückwandern.
Aufwandsschätzung und Angebotskalkulation. Je Position drei Werte – optimistisch, wahrscheinlich, pessimistisch – daraus Erwartungswert und Bandbreite. Der Angebotspreis wird auf einer gewählten Sicherheitsstufe gerechnet, nicht auf dem Mittelwert.
Deshalb steht in einem Angebot von hier eine Zahl, hinter der eine Rechnung steht. Wiederverwendbare Positionen sorgen dafür, dass die nächste Schätzung nicht bei null anfängt.
Server- und Kostenübersicht in einer Ansicht: die Auslastung der eigenen Maschine und die Kosten der KI‑Nutzung, aufgeschlüsselt nach Arbeitsbereich. Als PWA auf dem Handy und im Browser.
Der Anlass war schlicht: Wer KI im Betrieb einsetzt, sollte am Monatsende nicht raten müssen, wofür das Geld gegangen ist.
Übe-Zentrale für Gitarre: Metronom, Wechsel‑Timer, Stimmgerät, Wochenplan, Repertoire und Fortschritt. Ohne Netz vollständig benutzbar – im Proberaum muss das Metronom laufen, auch wenn sonst nichts geht.
Alle Zugriffe auf Mikrofon, Audio und Gerät liegen an genau einer Stelle im Code; eine Prüfung schlägt an, wenn das jemand umgeht. Das macht den späteren Umzug in eine native App billig.
Geplant ist die Erweiterung auf weitere Instrumente – Metronom, Übeplan und Fortschritt sind ohnehin nicht gitarrenspezifisch. Stimmgerät und Repertoire brauchen je Instrument eigene Arbeit.
Aufgabenverwaltung mit Rangfolge und Status: was ansteht, was offen ist, was gerade läuft. Gefilterte Ansichten statt einer endlosen Liste, dazu wechselbare Themen.
Entstanden, weil eine Aufgabenliste ohne Rangfolge nach zwei Wochen nur noch ein Vorwurf ist.
Zeiterfassung und Reisekosten: Gleitzeitsalden zum Monatsanfang und -ende, Überstunden brutto und netto, Fern‑ und Nahtage, Feiertage je Bundesland. Mit CSV‑Ein‑ und ‑Ausgabe und Druckansicht.
Der eigentliche Zweck ist die Jahresübersicht: Den Monatswert hat man schnell, den Verlauf über zwölf Monate nicht.
Verschlüsselte Ablage für Zugangsdaten, als eigenständige Anwendung neben D’App. Das Hauptpasswort verlässt das Gerät nie und ist ein anderes als alles, was die übrigen Anwendungen benutzen.
Der Server bekommt nur Buchstabensalat samt Salz zu sehen – genug, um zu speichern und abzugleichen, zu wenig, um irgendetwas zu lesen.
Ein Python‑Backend mit PWA‑Dashboard: Die KI analysiert die Marktlage, angebunden an MetaTrader 4 und 5, in vier Modi von „nur Analyse“ bis vollautomatisch.
Das Prinzip dahinter ist dasselbe wie überall hier: Die KI hat nur eine Meinung – das letzte Wort hat der Risk‑Manager. Positionsgröße, Limits und Freigabe kommen nie vom Modell. Eine selbstbewusste Fehleinschätzung kann das Konto nicht sprengen.
Die Bausteine aus diesen Projekten – Verschlüsselung, Offline‑Betrieb, fälschungssichere Aufzeichnungen, KI mit Leitplanken – lassen sich auf andere Vorhaben übertragen.