Drei Felder, die zusammengehören: die Anwendung, die Technik darunter und die KI‑Schicht darüber. Was dazugehört, steht hier – und was nicht, steht weiter unten.
Standardsoftware zwingt Abläufe in fremde Formulare. Manchmal ist das in Ordnung. Manchmal kostet es jeden Tag zwanzig Minuten und niemand rechnet es zusammen. Individuelle Software lohnt sich genau dann, wenn der Ablauf schon feststeht und nur die passende Hülle fehlt.
Schlank und ohne Framework‑Ballast. Eine Anwendung, die in fünf Jahren noch laufen soll, darf heute nicht auf zwanzig fremden Bausteinen stehen, von denen die Hälfte bis dahin verschwunden ist. Wo persönliche Inhalte im Spiel sind, werden sie auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Der Server sieht nichts – das ist die Bauweise, nicht die Broschüre.
Software läuft nicht im Leeren. Sie braucht einen Server, Sicherungen, Zugänge, Aktualisierungen – und jemanden, der weiß, was passiert, wenn eins davon fehlt.
Ein Sprachmodell ist ein gutes Werkzeug und ein schlechter Entscheider. Deshalb steht in unseren Projekten immer etwas davor und etwas dahinter: davor eine Schicht, die aufbereitet und weglässt, was das Modell nicht braucht – dahinter eine Regel, die das letzte Wort hat.
Dieselbe Bauweise lässt sich auf Ihre Abläufe übertragen: Auswertung von Texten, Vorsortieren von Anfragen, Entwürfe, die ein Mensch freigibt. Wo eine KI mehr anrichten als helfen würde, sagen wir das vorher.
Vier Schritte, keine Überraschungen.
Zuerst das Problem, nicht die Technik. Oft stellt sich dabei heraus, dass die günstigste Lösung gar keine neue Software ist.
Schriftlich: was gebaut wird, was es kostet und was ausdrücklich nicht dazugehört. Der letzte Punkt verhindert die meisten Missverständnisse.
Nach jeder Etappe gibt es etwas zum Anschauen und Ausprobieren. Kurskorrektur in Woche zwei ist billiger als in Monat vier.
Quellcode, Zugänge und eine Dokumentation, die auch jemand anderes lesen kann. Wartung danach: gern, aber freiwillig.
Ein Betrieb hat eine Grenze. Sie hier zu benennen ist ehrlicher, als sie im Projekt zu entdecken.
3D‑Druck und Fertigung stehen auf dem Zettel für später. Solange sie nicht angeboten werden, stehen sie auch nicht auf dieser Seite.
Schreiben Sie kurz, worum es geht. Eine erste Einschätzung kostet nichts – auch die Einschätzung, dass wir die Falschen sind.